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14.07.2007 11:13
Mark van Eldik führt in der Eifel
Mit dem Zuschauerrundkurs ‚Hilgerath’ begann am Freitagabend die ADAC Eifel-Rallye, der dritte Lauf zu den ADAC Rallye Masters in der Region Süd. Vor der beeindruckenden Kulisse von rund 4.000 Fans in und um Sarmersbach fuhr der Niederländer Mark van Eldik mit Co-Pilot Michel Groenewoud im Subaru Impreza WRC die schnellste Zeit. Die frischgebackenen niederländischen Rallye-Meister verwiesen den Dänen Kristian Poulsen (Skoda Fabia WRC) und dessen Markenkollegen Eric Wevers auf die Plätze. Als Vierter geht Masters-Leader Hermann Gassner im Mitsubishi Lancer morgen auf die weiteren 12 anspruchsvollen Asphalt-Prüfungen. Pech hatte der punktgleiche Tabellenführer Anton Werner. Schon nach wenigen Kilometern platzten nach einer Kuppe an den Hinterachsdämpfern ihres Porsche 911 GT3 die Ölleitungen. „Als die Dämpferflüssigkeit komplett ausgelaufen war, lagen noch zu viele WP-Kilometer vor uns,“kommentierte Beifahrer Ralph Edelmann den Zeitverlust von 44 Sekunden auf den Führenden. Werner/Edelmann liegen vor der Samstagsetappe 15 Sekunden hinter ihrem Markenkollegen Olaf Dobberkau, der in der Auftaktprüfung knapp hinter Gassner auf den fünften Gesamtrang fuhr. Noch härter traf es WM-Pilot Aaron Burkart im Citroën C2 Super 1600. „Nach einer Kuppe rutschten wir beim Anbremsen in einen Graben und fingen uns dabei einen Plattfuß“, erklärte Co-Pilot Michael Kölbach. Bis ins Ziel verloren sie 2:17 Minuten auf die Spitze.

Stimmen vor dem Start:

1 Hermann Gassner/Siegfried Schrankl, Mitsubishi Lancer Evo IX Ich möchte vor den Porsche sein, die WRC werden wohl nicht zu schlagen sein. Ziel ist es, vor allem in der Division 1 die vollen Punkte zu holen.

2 Mark van Eldik/Michel Groenewoud, Subaru Impreza WRC Das ist für uns ein Test für den deutschen WM-Lauf. Wunderschöne Strecken. Ich glaube aber, dass Hermann Gassner gewinnt, der kennt sich hier am besten aus.

3 Anton Werner/Ralph Edelmann, Porsche 911 GT3 Mein Ziel ist es sicherlich zu gewinnen. Aber das wird sehr, sehr schwer. Mal sehen, was die WRC für eine Performance haben.

4 Erik Wevers/Jalmar van Weeren, Skoda Fabia WRC 05 Das ist unser Test für die ADAC Rallye Deutschland.

5 Kristian Poulsen/Ole R. Frederiksen, Skoda Fabia WRC 05 Es ist mein erster Einsatz im Fabia WRC. Ich versuche natürlich zu gewinnen. Die Prüfungen gefallen mir extrem gut.

6 Olaf Dobberkau/Helmar Hinneberg, Porsche 911 GT3 RS Das ist unser Test für die Deutschland-Rallye. Geniale Prüfungen. Die WRC werden wohl nicht zu schlagen sein, aber direkt dahinter möchte ich schon liegen.

8 Rene Kuipers/Erwin Mombaerts, Skoda Fabia WRC 05 Das sind ganz andere Prüfungen als in den Niederlanden, mit extrem vielen Kurven. Das ist eine perfekte Vorbereitung für den WM-Lauf.

9 Aaron Nicolai Burkart/Michael Kölbach, Citroen C2 Super 1600 Wie immer eine tolle Rallye und zusätzlich ein guter Test für die WM-Runde. Beim Shakedown haben wir noch einige Erfahrungen sammeln könne. Ich weiss aber nicht, ob ich mich darüber freuen soll, dass es jetzt aufgehört hat zu regnen. Denn bei der Deutschland gab es bisher eigentlich immer Regen.
10 Markus Moufang/Hartmut Walch, BMW M3 E30 Ich muss mich an die Geschwindigkeit des M3 erst wieder herantasten. Der Umstieg vom Diesel ist schon gewaltig.

11 Rudi Hachenberg/Tanja Neidhöfer, Mitsubishi Lancer Evo VIII Das wird sicherlich sehr eng, aber ich freue mich auf die Kämpfe.

61 Hans jr Weijs/Hans v. Goor, Mitsubishi EVO IX Das Auto ist nach unserem Ausritt am vergangenen Wochenende erst gestern wieder fertig geworden. Eine tolle Rallye hier in der Eifel.

15 Jörg Axel de Fries/Hans Peter Loth, Mitsubishi Lancer Evo VII Endlich Eifel-Rallye, für mich die beste Veranstaltung in Deutschland. Und dazu darf ich hier auch wieder mit dem Gruppe-A-Lancer starten, das macht richtig Spaß.

16 Marc Färber/Alexandra Färber, Mitsubishi Lancer Evo VI Beim Shakedown ging das Getriebe kaputt, das mussten wir heute früh noch wechseln. So stark war in Deutschland die letzten 6 bis 7 Jahre keine Rallye mehr besetzt. Heute Abend wissen wir, wo wir stehen.

23 Christof Schleimer/Thomas Fuchs, Vauxhall Astra GTE Wenn wir die Startnummer 23 als Platz im Gesamtklassement halten könnten, wäre ich glücklich. Es ist beeindruckend, wer vor uns unterwegs ist, und ich darf gar nicht schauen, wer noch hinter uns kommt...

24 Udo Schiffmann/Sandro Matejka, BMW M3 E30 Mein erster Start in der Eifel. Ob es mir wirklich hier gefällt, kann ich wahrscheinlich erst morgen Abend sagen. 32 Werner Jetzt/Christina Kaiser, Fiat 131 Abarth Wir haben bei der Besichtigung geschrieben wie die Wahnsinnigen. Die ‚Eifel’ ist eine geile Rallye.

31 Thomas Schulz/Martina Schulz, Ford Escort BDA Es gibt nur ein Ziel: Durchkommen und möglichst viele Punkte für die Euro-Rally-Tropee sammeln

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