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Kreissparkasse Vulkaneifel

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15.07.2007 07:09
Mark van Eldik gewinnt in der Eifel
Gassner übernimmt Masters-Führung
Genau eine Woche nach dem vorzeitigen Gewinn der niederländischen Rallye-Meisterschaft sicherten sich Mark van Eldik/Michel Groenewoud im Subaru Impreza WRC auch den Sieg bei der ADAC Eifel-Rallye. Auf der Zielrampe in Daun hatten sie nach 13 Wertungsprüfungen (WP) über eine Gesamtlänge von 138,58 Kilometern einen Vorsprung von 1:31,4 Minuten auf den Schweizer Peter van Merksteijn mit seinem niederländischen Co-Piloten Erwin Berkhof im Ford Focus WRC.

Rund 26.000 begeisterte Fans verfolgten vom Shakedown am Donnerstag bis zur Siegerehrung am Samstagabend die spannende Show der 170 Teams in der Vulkaneifel rund um Daun. Erst auf der letzten WP erkämpften sich Hermann Gassner/Siggi Schrankl(Surheim/Obing) im Mitsubishi Lancer den dritten Platz von Anton Werner/Ralph Edelmann (Altfraunhofen/Mühldorf) im Porsche 911 GT3.
Gassner übernahm damit die alleinige Führung in den ADAC Rallye Masters vor Werner.

Nach einem klassischen Start-Ziel-Sieg fuhr van Eldik stolz ins Ziel. „Das sind wunderschöne, aber auch sehr anspruchsvolle Prüfungen hier in der Vulkaneifel, es ist zudem gigantisch, direkt bei meiner Premiere hier zu gewinnen.“ Der Zweite, Peter van Merksteijn, profitierte vom Pech der beiden Skoda Fabia WRC-Piloten Christian Poulsen (Dänemark/Technik) und dem Niederländer Eric Wevers, der von Platz zwei auf Rang fünf zurückfiel. Den Platz des besten Deutschen hatte lange der Schleusinger Olaf Dobberkau inne. Im Porsche 911 GT3 lieferte er sich einen spannenden Sekundenkampf mit seinem Markenkollegen Toni Werner und Mitsubishi-Pilot Hermann Gassner. Auf der vorletzten WP musste der Thüringer seinen Porsche allerdings mit einem Antriebswellendefekt abstellen. Gassner strahlte auf der Zielrampe über die nun allein übernommene Führung in den ADAC Rallye Masters, „Der Kampf mit den Porsche war ziemlich hart. Die waren immer ziemlich schnell unterwegs. Aber zum Glück gab es eine Prüfung mit Schotteranteil, die unserem Allradler entgegengekommen ist.“ Toni Werner zog trotz der verlorenen Masters-Führung ein positives Fazit: „Wir haben am ersten Tag sehr viel Zeit wegen eines defekten Dämpfers verloren. Heute haben wir den ganzen Tag gut aufgeholt, aber auf den Schotterpassagen etwas Zeit eingebüsst. Unser Ziel war es, die High-tech WRC mit unserem fast serienmäßigen Porsche zu ärgern. Das hat gut funktioniert.

Die Veranstaltung ist ein absolutes Highlight, alles ist super organisiert. Man merkt eben, dass wir in einer echten Motorsportregion fahren. Wenn es geht, werden wir hier jedes Jahr an den Start gehen.“ Auf Rang neun fuhr ADAC Mittelrhein-Junior Rudi Hachenberg mit seiner Co-Pilotin Tanja Neidhöfer. „Wir haben im Mitsubishi Lancer viele wertvolle Erfahrungen für den kommenden Einsatz beim deutschen WM-Lauf gewonnen.“ Beste Lokalmatadoren waren auf Platz acht das Neuwieder Ehepaar Marc und Alexandra Färber in einem weiteren Lancer.

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Letzte Aktualisierung: 10.03.2010 22:50