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Kreissparkasse Vulkaneifel

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26.07.2007 19:54
ADAC Rallye Masters 2007
Hermann Gassner übernimmt alleinige Masters-Führung
Hermann Gassner Junior an der Spitze im ADAC Rallye Junior Cup.

Wie erwartet gab es einen heißen Tanz in der Vulkaneifel beim dritten Lauf zu den ADAC Rallye Masters in der Region Süd. Mitten drin die zuvor punktgleichen Tabellenleader Hermann Gassner/Siggi Schrankl (Surheim/Obing) im Mitsubishi Lancer und Anton Werner/Ralph Edelmann (Altfraunhofen/Mühldorf) in ihrem Porsche 911 GT3. Nach der ADAC Eifel-Rallye (12.-14.07.07) mit Start und Ziel in Daun hat Gassner nun mit knappen zwei Punkten Vorsprung die alleinige Führung inne.Im Hause Gassner gab es doppelten Grund zur Freude: Der 18-jährige Hermann Gassner Junior übernahm nach einem souveränen Divisionssieg zusammen mit Karin Thannhäuser im Suzuki Ignis die Führung im ADAC Rallye Junior Cup.

Hinter dem niederländischen Gesamtsieger Mark van Eldik (Subaru Impreza WRC) und dem Schweizer Peter van Merksteijn im Ford Focus WRC tobte ein Sekundenkampf um Platz drei. Bis zur vorletzten WP führte Olaf Dobberkau (Porsche 911 GT3, Schleusingen) mit 14,9 Sekunden vor Gassner, der eine knappe Sekunde vor Werner rangierte. Nach dem Ausfall von Dobberkau mit einer defekten Antriebswelle fiel die Entscheidung auf der letzten WP: Werner lag vor dem Finale Furioso mit 1,9 Sekunden vorn, doch Gassner nutzte auf dem einzigen Streckenabschnitt mit Schotterbelag die Traktions-Vorteile seines Allrad-Lancer und schob sich wieder vor den Porsche-Piloten.

Damit übernahm er die alleinige Masters-Führung, nach dem bisherigen Saisonverlauf steht der Süd-Region jedoch noch ein ‚heißer Herbst’ bevor. Mit einem nie gefährdeten Divisionssieg (Gruppe N bis 2.000 ccm) festigten Lars Mysliwietz/Oliver Schumacher (Piesbach/Fluterchen) im Honda Civic Ty-pe R ihren dritten Platz in der Masters-Tabelle.

Nach dem Umstieg von der Diesel-Variante des BMW 120 in den nicht nur soundstarken M3 belegten die Nordhessen Markus Moufang/Hartmut Walch (Nidda/Heringen) hinter Toni Werner den zweiten Platz in der Division 2 für bärenstarke Hecktriebler. Mit diesem Erfolg und den Punkten für die Gesamtwertung schoben sie sich knapp an ihren Markenkollegen Udo Schiffmann/Sandro Matejka (Heiligen-roth/Veitshöchheim) vorbei auf Rang vier der Masters-Zwischenwertung. Direkt dahinter liegen nun Jörg de Fries und Co Hans-Peter Loth (Römerberg/Frankfurt) im Mitsubishi Lancer.

‚Wie der Vater so der Sohn’, besser hätte Hermann Gassner Junior diesen Spruch nicht umsetzen können. Wie Vater Hermann, der den ‚Senior’ hinter seinem Namen so gar nicht mag und deshalb teamintern nur ‚Nicht-Junior’ genannt wird, gewann der 18-jährige seine Division. Mit Dominik Port (Citroen Saxo) und Tim Dämgen (ebenfalls Suzuki Ignis) mussten seine härtesten Kon-kurrenten schon auf der Freitagsetappe aufgeben. Der ‚’junge’ Gassner über-nahm nicht nur die Junior-Cup-Führung, mit dem Divisionssieg schob er sich auch auf den 11. Platz der Masters-Wertung nach vorn.

Stimmen im Ziel
Mark van Eldik (Montfort-NL, Subaru Impreza WRC) 1. Platz
„Die Prüfungen lassen sich richtig gut fahren, das sind wunderschöne aber auch sehr anspruchsvolle Strecken. Ich hätte auch nicht gedacht, dass wir so weit vorne sein können.“

Hermann Gassner (Surheim, Mitsubishi Lancer, Division 1) 3. Platz
„Der Kampf mit den beiden Porsche war ziemlich hart. Die waren immer ziemlich schnell unterwegs. Aber zum Glück gab es eine Prüfung mit Schotteranteil, die unserem Allradler entgegengekommen ist.“

Toni Werner (Altfraunhofen, Porsche 911 GT3, Division 2) 4. Platz
„Wir haben am ersten Tag sehr viel Zeit wegen eines defekten Dämpfers verloren. Heute haben wir den ganzen Tag gut aufgeholt, aber auf den Schotterpassagen etwas Zeit eingebüsst. Die Veranstaltung ist ein absolutes Highlight, alles ist super organisiert. Man merkt eben, dass wir in einer echten Motorsportregion fahren. Wenn es geht, werden wir hier jedes Jahr an den Start gehen.“

Olaf Dobberkau (Schleusingen, Porsche 911 GT3, Division 2) Ausfall
"So ein Technikproblem ist schon bitter und natürlich bin ich sehr enttäuscht. Aber auf unsere Leistung können wir stolz sein. Ich bin echt am Limit gefahren. Es ist schade, dass das Auto nicht bis zum Ende mitgemacht hat, aber so ist Rallye eben"

Markus Moufang (Nidda, BMW M3, Division 2) 6. Platz
„Ich gewöhne mich immer besser ans Auto. Schließlich hat der M3 zuletzt acht Monate in der Garage gestanden. Es passt noch nicht alles, mit mir selbst bin ich noch nicht zufrieden. Aber: auf den Eifel-WP’s ist es richtig geil.“

Lars Mysliwietz (Nalbach, Honda Civic Type R, Division 5) 19. Platz
„Auf den ersten drei Prüfungen heute früh war ich doch noch etwas schläfrig, jetzt ging es deutlich besser, aber der Divisionssieg war nie in Gefahr. Das sind einfach geile Prüfungen, egal ob du schnell oder langsam unterwegs bist.“

ADAC Eifel-Rallye 2007 Endstand nach 13 Wertungsprüfungen (138,59 Kilometern)

Gesamtwertung
1. Mark van Eldik/Michel Groenewoud (NL), Subaru Impreza WRC, 1:18:45,7 Stunden.
2. Peter van Merksteijn/Erwin Berkhof (CH/NL), Ford Focus WRC, + 1:3,4 Minuten.
3. Hermann Gaßner/Siggi Schrankl (Surheim/Obing), Mitsubishi Lancer, Division 1 + 2:41,1 Minuten
4. Anton Werner/Ralph Edelmann (Altfraunhofen/Mühldorf), Porsche 911 GT3, Div. 2 + 2:53,9 Minuten.
5. Erik Wevers/Jalmar van Weeren (NL), Skoda Fabia WRC

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