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Auf den letzten Vormittags-Prüfungen trocknete es etwas ab und schon übernahm Olaf Dobberkau im Porsche 911 GT3 wieder die Spitze. Er lag nach WP 7 knappe 4,2 Sekunden vor Hermann Gaßner Junior, der auf dieser Schleife zwei der drei Bestzeiten markierte. Sandro Wallenwein ist im Subaru Impreza auf Platz drei zurückgefallen. Er verzockte sich im Reifenpoker ebenso wie Tabellenführer Peter Corazza.
Peter Corazza / Ronald Bauer (Mitsubishi Lancer E7)
„Die Eifel mag mich einfach nicht. Ich finde keine richtige Linie. Die Bedingungen wechseln ständig und ich schaffe es nicht, vorne mitzumischen. Das kommt vielleicht auch daher, dass wir am Anfang mit den falschen Reifen unterwegs waren, da reagierte das Auto ganz merkwürdig. Jetzt fehlt mir ein wenig das Vertrauen.“
Hermann Gaßner junior / Kathi Wüstenhagen (Mitsubishi Lancer E9)
„Die zweite Runde lief besser als die erste. Wir waren mit Intermediates unterwegs. Das war für WP 5 nicht die richtige Wahl, funktionierte aber dafür auf WP 6 und WP 7 optimal: Dort sind wir jeweils Bestzeit gefahren. Ich denke, die Reifenwahl entscheidet heute über Sieg oder Niederlage. Zur Auswahl stehen Intermediates oder Regenreifen – und welcher der richtige ist, ist ein Pokerspiel. Was mich wundert ist, dass Peter Corazza heute den Anschluss nicht halten kann und Olaf Dobberkau unter diesen Bedingungen so schnell ist – der muss mächtig angasen.“
Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Subaru Impreza N15)
„Das ist ein richtiger Reifenpoker. Meine geschnittenen Intermediates waren dabei die falsche Wahl, wie die Zeiten der anderen beweisen. Aber der Poker geht weiter, mal schauen, wer in der nächsten Runde richtig liegt.“
Olaf Dobberkau / Alexandra König (Porsche 911 GT3)
„Eigentlich läuft es für uns ok. Auf den WPs ist es nass und stellenweise schlammig, dafür sind unsere Resultate richtig gut. Hermann Gaßner junior hat uns auf zwei Prüfungen die Bestzeit abgenommen, aber wir liegen trotzdem weiter in Führung. Das funktioniert aber nur mit vollem Einsatz: Ich stehe in jeder Ecke quer und bin stellenweise eigentlich schon über dem Limit. Das wird heute ein Fight bis zum Schluss.“
Hermann Gaßner / Siggi Schrankl, (Mitsubishi Lancer Evo X)
„Soweit bin ich zufrieden. Die Pirelli-Intermediates waren eine gute Wahl. Aber ich weiß noch nicht, was ich jetzt für die nächsten Prüfungen aufziehen soll.“
Aaron Burkart / Michael Kölbach (Suzuki Swift S1600)
„Auf der WP 7 hatte ich kein schlechtes Gefühl, aber die Zeiten sprechen eine andere Sprache. Auf Thiry und Mohe habe ich gut drei Sekunden verloren.“










