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Mit einem Parforceritt holten Olaf Dobberkau / Alexandra König (Schleusingen) im Porsche 911 GT3 die erste WP-Bestzeit der ADAC Eifel-Rallye und sicherten sich damit gleichzeitig den Tagessieg: In 8:02,1 Minuten waren die Sieger der AvD-Sachsen-Rallye auch auf der 14,03 km langen Prolog-WP des fünften DRM-Laufs nicht zu schlagen. Sie distanzierten dabei die Zweitplatzierten Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Stuttgart / Österreich, Subaru Impreza N15) um 9,6 Sekunden. Die als Tabellenleader angereisten Peter Corazza / Ronald Bauer (Oelsnitz / Neumark, Mitsubishi Lancer Evo 7) wurden mit einem denkbar knappen Rückstand von 0,4 Sekunden auf Wallenwein als Drittschnellste gestoppt. Auf der zweiten Etappe der ADAC Eifel-Rallye erwarten die Teams weitere zwölf selektive Asphalt-Prüfungen über 124,40 Bestzeitkilometer. Aktuelle Ergebnisse gibt es unter www.eifel-rallye.de.
Peter Corazza / Ronald Bauer (Mitsubishi Lancer E7)
„Das ist halt die Eifel mit ihrem unwägbaren Wetter. Aber das macht diese Rallye noch spannender. Ich wünsche mir nur klare Verhältnisse – entweder trocken oder nass.“
Hermann Gaßner junior / Kathi Wüstenhagen (Mitsubishi Lancer E9)
„Mir fehlt noch die Erfahrung im Nassen, daher wäre ich nicht böse, wenn es regnen würde. Vor allem darf ich keinen Fehler machen, wir liegen in der DRM-Spitze viel zu eng zusammen. Wer einmal patzt, der ist direkt weg vom Fenster.“
Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Subaru Impreza N15)
„Unser Impreza hat in der Sommerpause 30 kg abgespeckt. Wir konnten das Gewicht gemäß der Homologation ohnehin abbauen und da das Auto eher auf die Schotterpisten der WM denn auf die deutschen Asphalt-Prüfungen hin aufgebaut war, haben wir in diesem Bereich einsparen können. So haben wir Verstärkungen ausgebaut und den massiven Kevlar-Unterboden gegen einen leichteren getauscht. Diese Ersparnis ist schon ein Wort, wenn ich sie auch beim Fahren ehrlich gesagt noch gar nicht so bemerkt habe. Unser Ziel an diesem Wochenende ist, endlich einmal ein gutes Eifel-Ergebnis zu holen. Wir sind hier schon oft gestartet, aber es hat nie gepasst. Ich hoffe, das ändert sich jetzt.“
Olaf Dobberkau / Alexandra König (Porsche 911 GT3)
„Letztlich hängt alles vom Wetter ab. Eine Chance haben wir im Hecktriebler nur bei trockenen Bedingungen. Aber vielleicht ist es ja so wie im letzten Jahr und der Wetterbericht irrt sich. 2008 war trockenes Wetter vorhergesagt und es regnete. Diesmal ist Regen vorhergesagt ...“
Hermann Gaßner / Siggi Schrankl, (Mitsubishi Lancer Evo X)
„Wir haben das Auto zwar weiterentwickelt und hoffen nun etwas dichter dran zu sein. Aber das Hauptproblem ist immer noch das hohe Gewicht.“
Daniel Rexhausen / Stefan Clemens (Mitsubishi Lancer E9)
„Nach dem Abfahren muss ich sagen: eine tolle Rallye! Mir persönlich sind die Prüfungen teilweise etwas zu schnell – ich habe lieber etwas kurvigere Prüfungen. Wir sind in unserem zweiten Lehrjahr, unser Ziel ist auch an diesem Wochenende, den Abstand zu den Spitzenteams zu verkürzen.“
Heinz-Walter Schewe / Uwe Niermann (Porshe 911 GT3)
„Ich bin guter Dinge, in die Top-Ten möchten wir schon fahren.“
Tim Stebani / Frank Christian (Opel Corsa OPC 1600)
„Wir fahren hier gegen reinrassige Gruppe-A-Autos, das wird eine anspruchsvolle Aufgabe. Trotzdem ist unser Ziel eine Position unter den ersten drei in der Division und die Verteidigung der Divisionsführung. Bei 13 Prüfungen muss man dazu aber zuerst einmal ankommen – und genau das ist die erste Aufgabe.“
Christian Riedemann / Oliver Bobrink (Citroen C2R2)
„Die Prüfungen sind auch mit dem leicht modifizierten Streckenverlauf genau so, wie ich sie noch aus dem vergangenen Jahr im Kopf hatte: einfach schön. Mir persönlich gefallen dabei die Rundkurse am besten – auch, weil sie Schotterstücke haben.“
Mirko Tautenhahn / Mario Weber (Honda Civic R3)
„Mit dem neuen Honda bin ich erst 15 Kilometer gefahren. Ich muss erst einmal testen, wie hier was funktioniert und sich verhält.“
Carsten Mohe / André Kachel (Renault Clio R3)
„Ich kann überhaupt nicht einschätzen, wo wir hier im Vergleich mit Aaron Burkart und Bruno Thiry liegen. Mal sehen, wo wir uns einordnen.“
Felix Herbold / Kevin Zemanik (Citroen C2R2max)
„Das ist mein erster Start hier und ich bin begeistert. Das sind ideale Strecken für mein Auto.“
Lars Mysliwietz / Oiver Schumacher (Citroen C2R2max)
„Im DRM-Feld erwarten uns wie immer spannende Kämpfe. Aber ich bin mal gespannt, was da von hinten mit Bruno Thiry kommt. Der ist einfach sauschnell.“
Manuel Kößler /Heidrun Haner (Suzuki Swift Sport)
„Ich bin zum ersten Mal bei der Eifel-Rallye. Wir wollen deshalb vor allem gut durchkommen und der Rest ergibt sich dann schon. Die Strecken sind schön, wahnsinnig schnell, und für mich sind ein paar echte Mutkurven dabei. Ich bin gespannt, wie es ausgeht.“
Hugo Arellano / Kendra Stockmar (Suzuki Swift Sport)
„Hier war ich immer nur als Zuschauer, jetzt habe ich diese Prüfungen erstmal aus dem Auto heraus gesehen. Das sind die schönsten Strecken die ich bislang gesehen habe. Und her gibt es für die Beifahrer richtig viel Arbeit.“
Aaron Burkart / Michael Kölbach (Suzuki Swift S1600)
„Der Wetterbericht verspricht eine spannende Rallye. Unsere Gegener sind alle zweiradgetriebenen Teams. Bruno Thiry kann ich schlecht einschätzen. Gegen den ist mein Vater schon gefahren, und aus den Schilderungen weiß ich, dass er ganz bestimmt kein Nasenbohrer ist. Wenn es trocken bleibt, ist er im Vorteil, bei nasser Strecke müssten wir mit den Pirellis besser bedient sein. Carsten Mohe hat einen neuen Motor eingebaut, und ich bin sehr gespannt auf die Performance. Letztlich muss man aber sagen, dass wir hier einen Testeinsatz mit Blick auf die Catalunya absolvieren und das Set-up noch nicht perfekt ist.“
Bruno Thiry / Niclas Gilsoul (Citroen C2R2max)
Mein erster Start in der Eifel, obwohl ich schon sehr oft als Zuschauer hier war. Die Prüfungen sind sehr anspruchsvoll, aber um ganz vorne mitzufahren, fehlen uns doch ein paar PS.“









