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Spannender hätte der Start in die ADAC-Eifel-Rallye wohl nicht laufen können: Beim vierten von fünf Läufen zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) setzte sich am ersten Tag der Rekordchampion Matthias Kahle durch. Der Kölner eroberte mit Co-Pilot Peter Göbel (Korb) im Skoda Fabia Super 2000 auf der ersten von elf Prüfungen die Führung. Auf den 14 Bestzeitkilometern des ersten Rallyetages konnte er vor 5.000 begeisterten Fans Vorjahressieger Olaf Dobberkau im Porsche 911 GT3 um gerade einmal 0,2 Sekunden auf Distanz halten. Hinter dem Schleusinger und seiner Co-Pilotin Alexandra König startet mit Anton Werner / Ralph Edelmann (Altfraunhofen / Mühldorf) ein weiteres Porsche-Gespann an dritter Position in den zweiten Rallyetag.
Stimmen vor dem Start der ADAC Eifel Rallye
1 – Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Subaru Impreza STI)
„In der Eifel ist es wie immer schön. Und es ist toll, hier das Feld zu eröffnen. Wir führen unsere Division an, wäre genial, wenn das nach der Rallye auch noch so wäre.“
2 – Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Fabia Super 2000)
„Der Charakter der WPs bei der Eifel-Rallye ist perfekt für die Porsche-Piloten, denke ich. Trotzdem werden wir hier alles geben. Wir müssen gewinnen, um eine Meisterschafts-Chance zu wahren. Ein zweiter Platz ginge auch noch, doch dann müssten wir auf jeden Fall beim Finale im Saarland gewinnen – oder es müssen Konkurrenten ausfallen. Und darauf kann man natürlich nicht vertrauen.“
3 – Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser (Mitsubishi Lancer EvoX)
Es ist für mich sehr ungewohnt, dass bei einem DRM-Lauf nicht Siggi Schrankl neben mir
sitzt. Der Meisterschaftszug ist für uns abgefahren, jetzt geht es nur noch um gute Einzelergebnisse.“
Karin Thannhäuser ergänzt: „Auch wenn es für Hermann ungewohnt ist, mich
und nicht Siggi neben sich sitzen zu haben, lasse ich mir deshalb keinen Bart wachsen.“
5 – Olaf Dobberkau / Alexandra König (Porsche 911 GT3)
„Ich finde nicht, dass die WPs Porsche-Strecken sind. Die Chancen stehen eher fifty-fifty.
Der neue Schotteranteil in der Streckenführung beschert uns in diesem Jahr 700 Meter
mehr, auf denen wir Zeit verlieren. Ich tippe auf eine ganz enge Entscheidung, die erst auf
er letzten WP fällt.“
6 – Anton Werner / Ralph Edelmann (Porsche 911 GT3)
„Warten wir mal die erste Prüfung ab, dann sehen wir klarer, wer sich wo einsortiert. Die WPs sind sicherlich insgesamt nicht übel für unseren 911er. Aber da ist auch wieder der höhere Schotteranteil, der uns nicht entgegen kommt.“
8 – Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Skoda Fabia S2000)
„Eine Top-Fünf-Platzierung wäre heute ok. Morgen ist noch ein langer Tag, und wir wollen auf jeden Fall ins Ziel kommen.“
9 – Rainer Noller / Uwe Walz (Mitsubishi Lancer Evo 8)„Wie erwartet sind die Prüfungen hier sehr anspruchsvoll. Deshalb ist unsere Taktik eher konservativ und auf Zielankunft ausgelegt.“
11- Aaron Burkart / André Kachel (Peugeot 207 S2000)
„Der zusätzliche Hinterradantrieb am S2000 macht richtig Spaß. Wir werden versuchen, unsere Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Man merkt die 150 Kilo, die der S2000 schwerer ist als unser Suzuki Swift S1600 schon deutlich – aber dafür hat er aus den Kurven heraus eine tolle Beschleunigung.“
12 – Bruno Thiry / Johny Blom (Citroën C2R2max)
„Der dritte Gesamtrang wie im vergangenen Jahr wird kaum möglich sein, dafür ist das Starterfeld viel zu stark geworden. Aber abwarten: Es ist lang bis ins Ziel.“
14 – Mike Souvigné / Stefan Stoller (Mitsubishi Lancer Evo 8)
„Wir sind zuletzt zwei Mal in Folge ausgefallen, und bei der Eifel-Rallye haben wir im vergangenen Jahre einen Totalschaden fabriziert. Deshalb heißt unser erstes Ziel natürlich:ankommen. Erst in zweiter Linie wollen wir auch um den Gruppe-N-Sieg mitfighten. Es wäre schön, wenn es einen spannenden Kampf gibt. Die Voraussetzungen sind jedenfalls gut: Eine hohe Leistungsdichte und schöne WPs.“
15 – Carsten Mohe / Katrin Becker (Renault Clio R3 maxi)
„Es wird saueng. In der Division 2 ist die Leistungsdichte groß. Da wird es nicht einfach, den Sieg zu holen. Zudem wird es durch die starken Gaststarter ganz schwer, in die Top 10 zu fahren und die entsprechenden Punkte zu holen. Andererseits darf man sich nicht nervös machen lassen oder übermotiviert zu Werke gehen. Wie schnell man raus ist habe ich bei der Wikinger-Rallye erlebt: Die Punkte, die ich dort verloren habe, schmerzen auch jetzt noch.“
16 – Tim Stebani / Frank Christian (Opel Corsa OPC)
„Wir haben vor der Rallye viel Abstimmungsarbeit geleistet. Ich bin froh, dass es jetzt endlich losgeht.“
17 – Felix Herbold / Kevin Zemanik (Honda Civic R3)
„Das ist mein zweiter Start hier, diesmal weiß ich also wenigstens, was uns hier erwartet.“
18 – Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Citroën C2R2max)
„Eigentlich ist dieses Ersatzauto das gleiche Auto wie unser DRM-C2. Aber das ist wie mit Schuhen: Das Original passt mir einfach besser. Wir versuchen hinter Thiry den zweiten Divisionsrang zu belegen – dann könnten wir uns vorzeitig den Titel in der Division 3 sichern.“
19 – Michael Abendroth / Frank Oschmann (Honda Civic Type-R)
„Das ist mein erster Start in der Eifel und die Prüfung ‚Vulkaneifel’ hat beste Chancen, meine Lieblingsprüfung zu werden.“
21 – Benjamin Scheller / Meike Maulitz (Citroën C2 R2)
„Vor dem Start war ich ganz schön aufgeregt – aber das legt sich normalerweise nach der ersten Prüfung. Die WPs hier sind ganz schön knifflig, machen aber auch Spaß. Wir haben durch die gute Platzierung in der Division 3 die Ehre, hier von Platz 18 zu starten. Ich glaube, so eine niedrige Startnummer hatte ich bisher nicht einmal bei einer nationalen Rallye.“
22 – Benjamin Hübner / Maik Trommler (Citroën C2 R2 max)
„Ich habe ein richtig gutes Gefühl. Wir fahren zum ersten Mal mit dem neuen Auto – gestern beim Shakedown sind wir die ersten Kilometer mit diesem R2 max gefahren, vorher waren wir im N3-Auto unterwegs. Das ist schon ein großer Unterschied, der R2 ist ein richtiges Rennauto. Unser Ziel ergibt sich da von selbst: Das Auto zügig, aber heil ins Ziel zu bringen.“
24 – Timo Bernhard / Timo Witt (VW Golf Kit-Car)
“Bei der Eifel-Rallye wollte ich immer schon mal starten, da die anspruchsvollen Wertungsprüfungen
mir als Rundstreckenpilot sehr entgegenkommen. Eine bessere Ortskenntnis wäre allerdings schon von Vorteil. Ich fühle mich hier richtig wohl, denn die Prüfung ‚Kehlberger Land’ grenzt ja direkt an den Nürburgring.“










