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Spannend startete die ADAC Eifel-Rallye in den zweiten Tag. Auf der ersten Samstagsprüfung war Olaf Dobberkau im Porsche 911 GT3 um genau jene 0,2 Sekunden schneller, die er auf Kahle im Skoda Fabia S2000 Rückstand hatte. Zeitgleich gingen sie an den Start der neuen Prüfung im Kelberger Land, dort hatte dann am Skoda-Youngster Mark Wallenwein die Nase seines Fabia vorn. Aaron Burkart musste in der dritten Prüfungen einen Reifenschaden am Peugeot 207 S2000 wechseln und fiel weit zurück. Am Subaru Impreza von Sandro Wallenwein ist ein hinterer Dämpfer defekt. Mangels Ersatz baute er nun die Dämpfer aus einem Serienauto ein.
Stimmen
nach WP 3
0 –
Hermann Gaßner Junior / Kathi Wüstenhagen (Mitsubishi Lancer
E9)
„Es ist zum weglaufen: Gestern am Start der ersten Prüfung ist das Hinterachs-Differential geplatzt. Jetzt hatten wir gerade einen kapitalen Motorschaden.“
1 – Sandro
Wallenwein / Marcus Poschner (Subaru Impreza STI)
„Wir sind quasi raus. Der Dämpfer hinten links ist defekt und ich habe keinen Ersatz dabei. Jetzt montieren wir die Dämpfer aus meinem Trainigsauto, aber eigentlich macht das keinen Sinn, so weiter zu fahren.“
2 –
Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Fabia Super 2000)
„Ein
toller, spannender Kampf an der Spitze, und Mark (Wallenwein) wird jetzt auch
noch richtig schnell. Ich muss gewinnen, also heißt es Tempo machen.“
3 – Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser (Mitsubishi Lancer EvoX)
„Wie immer war ich auf der ersten Prüfung etwas langsam, dann ging es aber besser.“
5 – Olaf
Dobberkau / Alexandra König (Porsche 911 GT3)
„Auf der
zweiten Wertungsprüfung, die ja eigentlich eine „Porsche Prüfung“ ist, waren wir
obwohl es trocken war nur 0,2 Sekunden schneller als Matthias Kahle. Ich denke
nicht, dass wir ihn schlagen können, da die Prüfung mit dem Schotter ja noch
gefahren wird. Und da, wird er auf jeden Fall schneller
sein.“
6 – Anton Werner / Ralph Edelmann (Porsche
911 GT3)
„Es funktioniert ganz gut, für die Hinterachse hatte ich aber zu
weiche Reifen montiert. Wir versuchen mal, noch ein paar Sekündchen zu
finden.“
8 – Mark
Wallenwein / Stefan Kopczyk (Skoda Fabia S2000)
„Wir sind verhalten in die Rallye gestartet um erst einmal wieder Vertrauen zum Auto zu gewinnen. Es freut mich besonders, dass ich jetzt auf der neuen Prüfung Kelberger Land Bestzeit fahren konnte. Die flüssigen Strecken passen perfekt zu meinem Fahrstil und zu unserem Auto.“
11- Aaron
Burkart / André Kachel (Peugeot 207 S2000)
„Auf WP drei war ich beim raus beschleunigen zu früh auf dem Gas und bin in einen Graben gerutscht. Dadurch hatte ich vorne links einen Plattfuß und musste auf der WP wechseln.“
12 – Bruno Thiry / Johny Blom (Citroën C2R2max)
„Wir haben an den Fahrwerkseinstellungen für heute was verändert, jetzt passen die Zeiten besser. Nikki Schelle, der das Auto bei den beiden letzten Veranstaltungen gefahren hat ist heute hier und unterstützt mich.“
15 –
Carsten Mohe / Katrin Becker (Renault Clio R3 maxi)
„Die
Reifenmischung auf der Hinterachse war zu weich, ab der Hälfte der Prüfungen
fingen die an zu schmieren. Mein Ziel ist der Divisionssieg und vielleicht noch
der eine oder andere Gesamtpunkt.“
17 – Felix
Herbold / Kevin Zemanik (Honda Civic R3)
„Heute Morgen hatten wir etwas mit zu weichen Reifen zu kämpfen. Auf der dritten Wertungsprüfung hat es besser gepasst, da es etwas schlammig war. Jetzt machen wir aber härtere Reifen drauf. Ich denke dass wir damit schneller sein sollten.“
18 – Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Citroën
C2R2)
„Wir sind jetzt zweiter in unserer Klasse hinter Bruno Thiry. Schneller können wir nicht fahren. Ich drücke im Blick auf die Meisterschaft Olaf Dobberkau die Daumen.“
25 – Rudi
Hachenberg / Tanja Neidhöfer (Mitsubishi Lancer E9)
“Die neue WP Kelberger Land ist richtig klasse, ich habe selten eine Prüfung gesehen, auf der so viele Bremsspuren waren. Da müssen sich einige vor mir ganz schön vertan haben. Ganz nach vorne geht mit unserem Auto nicht, aber es ist toll, wie weit wir nach vorne fahren konnten.“
37 – Ruben
Zeltner / Helmar Hinneberg (BMW M3)
„Die Servolenkung macht Probleme und das Auto liegt nicht. Ich kann nicht aufs Gas gehen, sonst haut das Heck ab. Zudem hab ich auf dem Schotter den Motor abgewürgt.“
48 – Walter
Gromöller / Klaus Bröckelmann (Opel Manta 400)
„Wir haben keinen Öldruck mehr. Wenn es nicht der Sensor ist, dann müssen wir aufhören.“
54 – Jürgen
Lennarz / Ralf Müller (Opel Kadett C Coupe)
„Es ist einfach nur ein geniales Gefühl im Rallyetempo durch meinen Heimatort Sarmersbach zu fahren. Und das vor der Kulisse von 5.000 Fans. Das hat uns angespornt. Drei Jahre lang haben wir hier fast auf die Sekunde genau die gleiche Zeit gefahren, diesmal waren wir gut 9 Sekunden schneller.“
67 –
Christoph Schleimer / Thomas Fuchs (Vauxhall Astra
GTI)
„Die neue Prüfung ist klasse, da konnten wir noch etwas nach vorne fahren.“










