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Kreissparkasse Vulkaneifel

Meisterschaftsbestimmungen 2010

Deutsche Rallye Meisterschaft 2010

Meisterschaftsbestimmungen

(Stand: 7. Oktober 2009)


Die DRM-Meisterschaftsbestimmungen sind auf der DRM-Homepage in der Rubrik Service->Download ab sofort verfügbar.

Art. 1 – Teilnehmer
Teilnahmeberechtigt sind Fahrer mit einer internationalen Fahrerlizenz des DMSB, einer nationalen Lizenz des DMSB der Stufe A oder einer entsprechenden Lizenz eines anderen ASN.

Art. 2 – Einschreibungen
Fahrer müssen, um für die Meisterschaft gewertet zu werden, beim DMSB eingeschrieben sein. Einschreibungen sind bis zum 10.03.2010 möglich. Die Einschreibung ist auf einem besonderen, bei der DMSB Geschäftsstelle erhältlichen Vordruck zu beantragen. Die Gebühr für die Einschreibung beträgt 300,-- Euro inkl. gesetzlicher MwSt. Um ein gleichmäßiges Teilnehmerfeld bei allen Veranstaltungen zu gewährleisten, wird zusätzlich eine Kaution in Höhe von 600,-- Euro inkl. gesetzlicher MwSt. erhoben. Die eingeschriebenen DRM Teilnehmer zahlen dafür 100,-- Euro weniger Nenngeld bei den Veranstaltungen. Nimmt ein Teilnehmer an einer DRM Veranstaltung nicht teil, verfällt die Kaution an den DMSB, der den jeweiligen Anteil an den Veranstalter weiterleitet. Die Einschreibgebühr und die Kaution werden vom DMSB nach Eingang der Einschreibung in Rechnung gestellt. Der DMSB wird auch Anträge auf Einschreibung, die nach dem 10.03.2010 eingehen, annehmen.

Nach diesem Zeitpunkt erfolgt die Punktezuteilung ab der Veranstaltung, zu deren Nennungsschluss die Einschreibung beim DMSB eingegangen ist. Der DMSB behält sich vor, Anträge auf Einschreibung mit Angaben von Gründen abzulehnen. Fahrer der Divisionen 5 - 7 müssen nicht eingeschrieben sein, um gewertet zu werden, sie müssen im Besitz einer internationalen Fahrerlizenz des DMSB oder einer nationalen Lizenz des DMSB der Stufe A sein.

Art. 3 - Zugelassene Fahrzeuge
Zur Teilnahme an der DRM 2010 sind Fahrzeuge der Gruppen A, N, R1, R2, R3, Super 1600, Super 2000 Rally, GT2 (N-GT), GT3, N-Diesel, Diesel Super 2000, entsprechend dem Anhang J zum ISG der FIA zugelassen.
Die Fahrzeuge werden in folgende Divisionen eingeteilt:

Division 1
Klasse 5: Gruppe N über 3000 ccm mit Allrad incl. Super 2000 Rally
Klasse 9: Gruppe A über 2000 ccm ohne Allrad, incl. GT2 (früher N-GT), GT3

Division 2
Klasse 4: Gruppe N über 2000 bis 3000 ccm, incl. über 3000 ccm ohne Allrad
Klasse 8: Gruppe A über 1600 bis 2000 ccm, incl. Super 1600, R2C, R3C, R3T, R3D

Division 3

Klasse 3: Gruppe N über 1600 bis 2000 ccm,
Klasse 7: Gruppe A über 1400 bis 1600 ccm, incl. R2B

Division 4
Klasse 1: Gruppe N bis 1400 ccm, incl. R1A
Klasse 2: Gruppe N 1400 bis 1600 ccm, incl. R1B
Klasse 6: Gruppe A bis 1400 ccm

Zur Teilnahme an der DRM 2010 sind Fahrzeuge der Gruppen, F, H, G entsprechend den nationalen technischen DMSB Bestimmungen zugelassen. Die Fahrzeuge werden in folgende Divisionen eingeteilt:

Division 5
Klasse 5: Gruppe F2005 über 3000 ccm mit Allrad
Klasse 15: Gruppe H über 2000 bis 3000 ccm, incl. über 3000 ccm ohne Allrad
Klasse 16: Gruppe H über 3000 ccm mit Allrad

Division 6
Klasse 4: Gruppe F2005 über 2000 bis 3000 ccm, incl. über 3000 ccm ohne Allrad
Klasse 14: Gruppe H über 1600 bis 2000 ccm
Klasse 20: Gruppe G (LG 2)
Klasse 21: Gruppe G (LG 1)

Division 7:
Klasse 1: Gruppe F2005 bis 1400 ccm
Klasse 2: Gruppe F2005 1400 bis 1600 ccm
Klasse 3: Gruppe F2005 über 1600 bis 2000 ccm
Klasse 11: Gruppe H bis 600 ccm
Klasse 12: Gruppe H 600 bis 1300 ccm
Klasse 13: Gruppe H über 1300 bis 1600 ccm
Klasse 19: Gruppe G (LG 3)
Klasse 18: Gruppe G (LG 4)
Klasse 17: Gruppe G (LG 5-7)

Die maximal zulässige Motorleistung für Fahrzeuge der Gruppen GT2 (früher N-GT), GT3 beträgt 300 kW + 5 % Toleranz. Für Fahrzeuge der anderen Gruppen beträgt die Leistungsgrenze 221 kW und 5 % Toleranz. Den Veranstaltern ist es freigestellt weitere Fahrzeuggruppen und -Klassen gemäß DMSB Rallyereglement (außer WRC) auszuschreiben, für die DRM 2010 werden jedoch nur die vorstehend genannten Fahrzeuge gewertet.

Art. 4 – Sonstige Bestimmungen
- Kopfrückhaltesystem
Für die eingeschriebenen DRM Teilnehmer der Divisionen 1 bis 4 ist ein FIA homologiertes Kopfrückhaltesystem z. B. HANS vorgeschrieben.

Art. 5 – Wertungsläufe –
26. - 27.03 ADAC Wikinger Rallye, Schleswig
16. – 17.04 ADAC Hessen Rallye Vogelsberg
27. - 29.05. AvD Sachsen Rallye, Zwickau
16. - 17.07. ADAC Eifel Rallye, Daun
10. - 11.09. ADAC Saarland Rallye, Dillingen


Es wird bei Wertungsläufen eine Veranstalterwertung erstellt (Gesamt / Klassen / Divisionen). Bei allen Veranstaltungen wird eine Ein-Tageswertung vorgenommen.

Art. 6 – Punktezuteilung
Punktberechtigt sind nur Fahrer, die grundsätzlich als Fahrzeuglenker die Wertungsprüfungen fahren. Das Team (Fahrer und Beifahrer) wird gemeinsam gewertet, wenn der Beifahrer alle für den Fahrer gewerteten Läufe mit demselben Fahrer gefahren ist. Die Punktezuteilung je Tageswertung wird wie folgt vorgenommen:

 

 

Für das Gesamtklassement:

Platz Punkte
Platz Punkte
1 10 5 04
2 08 6 03
3 06 7 02
4 05 8 01


         
Für das Divisionsklassement:

Platz Punkte Platz Punkte
1 20 6 6
2 15 7 4
3 12 8 3
4 10 9 2
5 8 10 1


Punkte in der Divisionswertung werden nur zugeteilt, wenn in der Division mindestens drei Fahrer gestartet sind. Bei weniger als drei gestarteten Fahrern in der Division, werden die Punkte im Divisionsklassement  halbiert. Für die Jahresendwertung werden keine Streichresultate berücksichtigt. Bei Punktgleichheit entscheiden die Anzahl der ersten, zweiten und evtl. aller weiteren Plätze aus dem Endergebnis im  Gesamtklassement der einzelnen Veranstaltungen.

Art. 7 – Titel
Der Fahrer bzw. das Team aus den Divisionen 1 bis 4, der/das insgesamt die höchste Punktezahl erreicht hat, erhält den Titel Deutscher Rallye Meister 2010.


Der Fahrer bzw. das Team aus den Divisionen 1 bis 7, der/das insgesamt die höchste Punktezahl in den jeweiligen Divisionen erreicht hat, erhält den Titel, Sieger 2010 der DRM Division (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7).

 

 

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Letzte Aktualisierung: 21.07.2010 14:21